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[U18m] U18 Volleyballer unter den Top Ten in Deutschland

Bei den deutschen Meisterschaften der männlichen U18 im bayerischen Unterhaching erzielte die TuS Kriftel einen ausgezeichneten 9. Platz. Damit erreichte das Team um das Trainergespann Tim und Wolfgang Schön das selbstgesteckte Ziel, besser als im Vorjahr abzuschneiden, auch wenn das Viertelfinale verpasst wurde.

Die Jungs starteten gut ins Turnier. Dem Zweitliganachwuchs des USC Magdeburg wurde gleich mit starkem Service der Schneid abgekauft. Trotz einiger Annahmeschwirigkeiten, die den Gegner wieder besser ins Spiel brachten, kam die TuS nie in wirkliche Verlegenheit. Gegen Ende konzentrierte sich die Mannschaft auf ihre Stärken und baute den Vorsprung wieder aus. Mit 25:18 war die halbe Miete eingefahren. Der nächste Abschnitt verlief ähnlich, so dass auch dieser deutlich mit 25:17 gewonnen wurde. Der gewünschte wichtige Auftaktsieg war eingefahren.

Dieser gab zunächst leider nicht die nötige Sicherheit um auch gegen den zweiten Gegner, den ASV Grafing zu glänzen. Dieser erwies sich als zäh, erleichtert durch viele Servicefehler der Krifteler. In einem stets ausgeglichenem Satz hatten die Bayern das besssere Ende für sich und gewannen nach abgewehrtem Satzball mit 26:24. Die TuS Spieler waren nur kurz geschockt, agierten von nun an druckvoller und wurden immer sicherer. Der Satzausgleich wurde mit einem deutlichen 25:14 erzielt. Der Tiebreak musste entscheiden. Und dieser verlief zunächst nicht günstig aus Krifteler Sicht. Das Team verfiel in alte Muster und machte zuviele Eigenfehler. Beim letzten Seitenwechsel schien beim 4:8 Rückstand die Partie bereits verloren. Doch nun ging ein Ruck durch die Mannschaft. Sie holten Punkt für Punkt auf, glich bis zum 10:10 aus und setzte sich mit 15:12 doch noch sicher durch.

Durch diesen Sieg konnten die Jungs völlig befreit in die Partie gegen den Meisterschaftskandidaten vom VC Gotha gehen. Die nächste Runde war erreicht. Hier spielten die Außenseiter aus Kriftel stark auf. Bedingt durch einen Taktikwechsel auf zwei Zuspieler waren die Favoriten überrascht. Lange konnten die Krifteler Jungs mitspielen und den Abstand gering halten, als beim Stande vom 18:20 das Schiedsrichtergespann eine Berührung der Thüringer nicht erkannte. Der anschliessenden Diskussion folgte ein Strafpunkt und anstatt das ein 19:20 auf der Anzeigentafel erschien, wies sie nun ein 18:22 aus. Das ließ sich der Favorit nicht mehr nehmen und gewann Durchgang 1 mit 25:19. Trotz des kurzzeitigen Frusts hielten die Krifteler weiterhin gut mit. (14:16). Doch insgesamt war der Service-und Angriffsdruck der Thüringer zu groß, so dass sie sich am Ende deutlich mit 18:25 durchsetzten. Wie gut die Partie aus Krifteler Sicht war, zeigte der weitere Turnierverlauf. Gotha wurde ohne Satzverlust Meister und ließ auch gegen die anderen Gegner nicht mehr Punkte als gegen Kriftel zu.

Noch am gleichen Tag ging es gegen das Leipziger Team vom SV Reudnitz. Jetzt sollte sich entscheiden, wer ins Viertelfinale einziehen würde. Doch von Beginn an stand die Partie unter keinem guten Stern. Die Jungs fanden einfach nicht ins Spiel und der Gegner machte nahezu keine Fehler. Sie punkteten nach Belieben über die Außenpositionen und die Mitte, während Kriftel nur kämpferisch überzeugte. Die Sachsen gerieten nie in Bedrängnis und siegten deutlich mit 17:25. Auch im nächsten Satz wurde es nicht wesentlich besser. Kurzzeitig keimte noch einmal Hoffnung beim Stande von 11:11 auf; doch zuviele Eigenfehler ließen den Gegner schnell wieder davonziehen. Mit 20:25 war der Viertelfinaltraum jäh geplatzt.

Am folgenden Tag hieß es nun die Enttäuschung wegstecken und noch das Optimum herausholen. Gegen den Schweriner SC waren die Krifteler zunächst noch etwas träge, ehe mit einem Zwischenspurt der nötige Vorsprung erarbeitet wurde und zum 25:21 Satzgewinn führte. Diesen Schwung nahmen die Jungs gleich in den nächsten Durchgang mit und setzten sich schnell ab. Den Vorsprung gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab und Kriftel gewann mit 25:20. Das Spiel um Platz 9 war erreicht. Hier wartete zum Abschluß die VSG Hannover. Der erste Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen ehe die TuS den Druck noch einmal erhöhen konnte, mit drei Punkten davonzog und mit 25:22 siegte. Im zweiten Abschnitt zogen die Krifteler schnell mit einigen Punkten davon. Doch plötzlich wackelte die Annahme, so dass ein großer Vorsprung noch fast verspielt wurde. Aber rechtzeitig besann sich das Team und setzte sich auch in diesem Durchgang mit 25:22 durch. Mit diesem versöhnlichen Abschluss feierte die Mannschaft am Ende doch noch einen guten 9. Platz. Besonders erwähnenswert waren die unermüdlich anfeuernden Ersatzbank und die lautstarken zahlreich mitgereisten Fans. Einen Dank geht an die Helfer einer toll organisierten DM und besondere Glückwünsche an den überlegenen Meister nach Gotha.

Es spielten: Ivan Batanov (AA), Tjark Behrens (AA), Jonas Berger (D), Cedric Braetsch (AA), Marius Büchi (M,D), Marten Hardt (AA,M), Louis Kunstmann (M), Moritz Lumma (M), Mika Ohler (AA, L), Christian Späth (M), Tobias Thiel (Z,L) sowie Kapitän Jan Röling (Z)

   

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