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[U18 m] U18 männlich gewinnt Bronzemedaille bei der Deutschen Volleyball-Meisterschaft

Sehr starke Mannschaftsleistung überzeugt

Am 27. und 28.4. wurde die Deutsche Meisterschaft der U18 männlich im bayerischen Mühldorf bei Altötting ausgetragen. Bereits am Freitagmorgen war die Mannschaft des amtierenden südwestdeutschen Meisters angereist, um nochmal zu trainieren und sich auf das Turnier einzustellen.

 

Pünktlich um 9.00 Uhr begann die Eröffnungszeremonie, bevor sich die insgesamt 16 Mannschaften auf die zwei Austragungsorte in Mühldorf verteilten. Im ersten Spiel ging es gegen Oldenburg. Nach einem etwas nervösen Auftakt mit leichten Abstimmungsschwierigkeiten und Unsicherheiten in der Annahme konnte die Mannschaft – lautstark unterstützt von den mitgereisten Fans – sich fangen und nach einer Aufschlagserie von Arthur Breburda den Abstand auf 23:18 ausbauen und letztlich nach einem starkem Angriff den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang konnten die Jungs leider nicht an ihre Leistungen anknüpfen und sind schnell in Rückstand geraten. Mit sehr starken Angriffen gewannen die Oldenburger deutlich mit 25:13. Der Tiebreak musste entscheiden. Voll konzentriert und mit toller Leistung wurde dieser mit 15:11 gewonnen und damit die erste Begegnung für sich entschieden. Auftakt geglückt!

Als Nächstes ging es gegen die zweite Mannschaft aus Norddeutschland, den TV Kiel. Nach ausgeglichenem Auftakt, konnte Kriftel im weiteren Verlauf durch seine starke Annahme dem Angriff der Kieler um ihren Nationalspieler einiges entgegensetzen, verlor aber den ersten Satz mit 18:25. Im Anschluss gingen die Krfiteler Jungs schnell mit 5:0 in Führung. Durch starke Blockabwehr, tolle Angriffe und eine klasse Annahme glich die TuS mit 25:16 aus. Erneut musste der dritte Durchgang entscheiden. Die Mannschaft verpasste es leider, trotz 2 Matchbällen, die Qualifikation für die Endrunde der letzten 12 zu sichern und verlor mit 15:17.

Zum Vorrundenschluss musste das Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Mitfavoriten vom ASV Dachau, entscheiden, ob Platz 2, 3 oder gar 4 in der Endabrechnung stand. In einem sehr spannenden ersten Satz, in dem die Krifteler zeigten, was sie drauf haben, konnten sie die Dachauer in ihre Schranken weisen. Den entscheidenden Punkt zum 25:23 machte Mannschaftsführer Basti Bock mit einem kompromisslos durchgezogenen Angriffsball. Im zweiten Abschnitt erholten sich die Dachauer von dem Schreck und entschieden diesen mit 16:25 für sich. Zum dritten Mal hieß es Tiebreak. Lagen die Krifteler zum Seitenwechsel aufgrund einer klasse Leistung noch mit 8:6 vorne, ging der Satz dann doch mit 10:15 verloren. Aber wie wichtig der gegen Dachau gewonnene Satz sein sollte, zeigte sich erst, nachdem das Ergebnis des letzten Spiels der Gruppe feststand. Hinter Dachau drei punktgleiche Mannschaften. Die TuS Kriftel konnte aber aufgrund des besseren Satzverhältnisses den zweiten Platz der Gruppe für sich in Anspruch nehmen.

Mit diesem Erfolg im Rücken ging es im Überkreuzspiel gegen Hannover um den Einzug in das Viertelfinale. Nach fulminantem Auftakt ging die Mannschaft schnell mit 7:1 in Führung. Auch wenn die Hannoveraner noch verkürzen konnten, hatten sie nicht wirklich ein Rezept gegen die sehr konzentriert spielenden Krifteler Spieler. Am Ende hieß es 25:17 für Kriftel. Den zweiten Satz begannen sie ähnlich stark und zogen schnell mit 10:4 davon. Die Mannschaft kämpfte um jeden Punkt; immer wieder waren es die tollen Reaktionen von Libero Tim Herrigt, die den Gegner zur Verzweiflung trieben. Am Ende wurde auch der zweite Satz mit 25:17 souverän gewonnen. Es geht also auch in zwei Sätzen. Kriftel war unter den letzten acht. Sichtlich erschöpft, aber überglücklich ging es in die Dusche.

Gleich am nächsten Morgen wartete die nächste Herausforderung: der TV Rottenburg. Hatten die Krifteler Jungs 11 Sätze in den Knochen, war Rottenburg mit nur 6 gewonnenen Sätzen ins Viertelfinale gekommen. Entsprechend selbstbewusst traten die Krifteler Gegner auch auf. Die Jungs waren bis in die letzte Haarspitze motiviert und gaben alles. Trotzdem ging der erste Satz mit 11:25 deutlich an Rottenburg. Auch im zweiten Satz lagen die Krifteler schnell mit 1:6 hinten. Nach einer Aufschlagserie und sehr konzentriertem Spiel konnte die U18 des TuS auf 12:8 vorbeiziehen. Die mitgereisten Fans unterstützten weiter lautstark, was die Mannschaft zusätzlich motivierte. Mit einem unglaublichen Einsatz – kein Ball wurde verloren gegeben – und einem super Zusammenhalt in der Mannschaft, gelang es, den zweiten Satz mit 25:22 für Kriftel zu entscheiden. Rottenburg war demoralisiert. Und wieder musste der dritte Satz entscheiden. Schnell lag Kriftel mit 4:1 vorne; zum Seitenwechsel hieß es, sehr zur Verwunderung der Rottenburger, 8:5 für Kriftel. In der Folge spielten sich die Krifteler Jungs förmlich in Rage: Mit überzeugendem Einsatz, gutem Angriff, erfolgreichen Blocks und einer guten Annahme deklassierte Kriftel am Ende Rottenburg mit 15:8. Der Einzug ins Halbfinale war geschafft und damit die Bronzemedaille sicher. Nach diesem sensationellen Erfolg brachen die Emotionen bei Spielern, Trainern und Zuschauern auf. Die Freude über dieses unerwartete Ergebnis war übergroß.

Im Halbfinale ging es dann gegen einen der Topfavoriten, den TSC Berlin. Schon beim Einschlagen zeigte sich die körperliche Überlegenheit der Berliner Mannschaft. Trotzdem konnte das Krifteler Team das Spiel ausgeglichen gestalten. Den extrem starken Angriffsbällen und Aufschlägen der Berliner Nationalkaderspieler setzten die Jungs Kampfgeist und einen Rieseneinsatz entgegen: Eine wahnsinnige Mannschaftsleistung. Der erste Satz ging gleichwohl mit 17:25 an Berlin. Die Hoffnung auf ein weiteres Drei-Satz-Spiel motivierte alle nochmal – inklusive der Fans. Am Ende gewann die Berliner Mannschaft, der spätere neue Deutsche Meister, aber auch den zweiten Satz mit 19:25.

Obwohl die Krifteler Mannschaft verletzungsbedingt auf ihren einzigen Nationalspieler verzichten musste, hat sie eine sensationelle Mannschaftsleistung abgeliefert. Jeder hat sich voll für die Mannschaft eingesetzt und der Teamgeist war grandios.

Ein großes Lob und Dankeschön an das Trainerteam Sebastian Ruhm und Victor Breburda (jetzt mit neuer Frisur), die die Mannschaft super vorbereitet haben und sie toll auf das Turnier einstellten.

Es ist davon auszugehen, dass alle mitgereisten Fans zumindest am Anfang der Woche noch heiser sein werden. Sie waren eine wichtige Unterstützung des Teams und hatten viel Spaß dabei, eine so tolle Mannschaft zu unterstützen.

Es spielten: Sebastian Bock (MF), Ben Beckers, Tobias Bock, Arthur Breburda, Linus Büchi, Tim Herrigt, Felix Kipry, Frederik Kurz, Finn Müller, Niklas Nonner, Thoralf Schmelzer, Felix Schwartzkopf. Es fehlte verletzungsbedingt: Joscha Kunstmann

   

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